Ensemble CAMBIATA Wien

Baroque performance on historical instruments
Katja KatanovaJolanta SosnowskaJulian GrahslRoman ChladaIvan BeckaMarkus Miesenberger


































































Ekaterina Shtykaleva-Katanova Die gebürtige moskauer Barockviolinistin begann bereits als 5-Jährige auf der Violine mit Darmseiten zu spielen. Sie hat ihr Studium auf der modernen- als auch auf der Barockvioline am Staatlichen Moskauer P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium 2001-2006 erfolgreich abgeschlossen. Es folgte eine Spezialisierung auf Kammermusik während einer 3-jährigen Aspirantur. Ihre weitere professionelle Ausbildung bekommt sie in der Privatuniversität Konservatorium Wien in der Abteilung für Alte Musik und Conservatoire Royal de Bruxelles. Zu ihren Lehrern zählen: Hauptfach: O.Filippova, T.Hazanova, A.Strelnikov, D.Sinkovsky, I.Ruhadze, U.Engel, G.Letzbor, E.Höbart, M.Glodeanu. Meisterklasse: S.Kuijken, , Peter van Heyghen, A.Reshetin, T.Fedoroff, A.Steck, John Holloway, P.Valetti. Das facettenreiche Repertoire der Violinistin reicht über Kompositionen von der Renaissance bis zur modernsten Musik. Sie spielt nicht nur auf der Modernen- und Barockvioline, sondern verzaubert auch mit Klängen auf Viola und Renaissance-Fidel. Katja Katanova ist Diplomandin des 9. Musikwettbewerbes in Osaka (2008). Sie spielt mit Ensembles wie Pratum Integrum, Leman Quartett, Musica Figuralis, Musica Incognita, Haydn Sinfonietta Wien, Ensemble Claudiana. Als Solistin und Ensemblemusikerin gastierte sie in der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Spanien, Polen, Slowakei, Tschechien und in Finnland. Sie gibt Solokonzerte, beispielsweise im Wiener Salvatorsaal, als auch in verschiedenen Museen Russlands, wie dem Moskauer Kremlin- und dem N.Roerich Museum.

Jolanta Sosnowska - Geigerin und Presträgerin des Paul Rolland Memorial Violin Competition (2004) abslovierte die Frederic-Chopin-Musikuniversität Warschau, die University of Illinois in den USA, die Universität Warschau und die Konservatorium Wien Privatuniversität in der Abteilung Alte Musik. Die Stipendiantin der Baron Arthur Grumiaux Stifftung tritt als Solistin u.a. bei den Resonanzen 2012 und den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2012 und als Kammermusikerin mit Ensembles wie Ars Antiqua Austria, Harmoniae Suavitas, Ensemble 1756, Pandolfis Consort Wien und Cambiata Wien auf. Außerdem arbeitet sie mit dem Orchester von St. Augustin, dem Orchester 1756 und dem La Cetra Barockorchester Basel zusammen. Konzertreisen führen sie an das Concertgebouw in Amsterdam, Concertgebouw Brügge, an das Konzerthaus Wien, Konzerthaus Berlin, und das Prinzregentertheater in München sowie nach Russland, Japan, USA und Südamerika. Zahlreiche Auftritte im Rundfunk, CD-Aufnahmen (Deutsche Grammophon, Sony Classical, Pan Classics, Acte Préalable, Megavox) und TV Produktionen runden die Tätigkeit der jungen Musikerin ab. Jolanta Sosnowska spielt eine Geige von Johann Christian Ficker - Markneukirchen, Ende 18. Jhdt.

Ivan Bečka, geboren in Nitra 1981, belegte Konzertfach Violine am privaten Konservatorium in der Slowakei und schloss sein Studium 2004 ab. Seit 2005 studiert er am Konservatorium Wien Privatuniversität, Abteilung für Alte Musik Konzertfach Barockvioline bei Ulrike Engel und Gunar Letzbor. Ivan Bečka nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, unter anderem bei Enrico Gatti, Peter Zajicek, dem Europäischen Barock Orchester unter der Leitung von Margaret Faultless sowei Lars Ulrik Mortensen. Als Solist ist er gefragtes Mitglied verschiedener Ensembles in der Slowakei, der Tschechischen Republik, Österreich, Ungarn und Deutschland. Zusammenarbeit mit Orchestern und mehreren internationalen Formationen, darunter Solamente Naturali, Musica Aeterna, Collegium Cantorum, Ars Antiqua Austria, Clemencic Consort und dem Visegard Baroque Orchestra. .

Roman Chlada geboren in Mödling 1972. Seine musikalische Ausbildung begann er an der Franz Schmidt-Musikschule in Perchtoldsdorf. Nach dessen Abschluss führte er sein Studium historischer Tasteninstrumente am Konservatorium Wien Privatuniversität in der Klasse Thomas Schmögner und später bei Norbert Zeilberger weiter. Roman Chlada nahm an mehreren Meisterkursen für mittelalterliche Aufführungspraxis teil, darunter bei Kees Boeke und Guillermo Perez. Studium frühbarocker Musik bei Bruno Re und Mara Galassi. Sein Reportoire umfasst unter Anderem Solo Clavichord Konzerte und Continuo Aussetztungen aus der Musik des 16th Jahrhunderts.

Julian Grahsl geboren 1982 in Wien, begann seine musikalische Ausbildung an der Viola da Gamba im Alter von 18 Jahren. Zunächst Privatunterricht, anschließend Belegung Hauptfach Viola da Gamba bei Johanna Valencia. Regelmässige Teilnahme an Sommerakademien u.A. bei Jordi Savall, Lorenz Duftschmidt und Claire Pottinger. Unterricht im Generalbaß-Spiel bei Susanne Pumhößl. Mitwirkung in verschiedenen Ensembles wie dem Gambenconsort Almayne. Intensive Zusammenarbeit mit der Abteilung für Alte Musik am Konservatorium Wien Privatuniversität. Mitwirkung im Barockorchester Diciannove, regelmäßige Konzerte innerhalb des Alte-Musik Zykluses der Ruprechtskirche Wien und des Carinthischen Sommer Festivals. Seit 2000 Studium der technischen Informatik an der TU Wien.

Markus Miesenberger erhielt seinen ersten musikalischen Unterricht im Fach Violine bei Gunar Letzbor in Linz. Seine weitere musikalische Ausbildung erhielt der Linzer am Musikgymnasium bei Prof. Balduin Sulzer, am Mozarteum Salzburg, an der Wiener Musikuniversität und an der Anton Bruckner Privatuniversität. Er studierte Violine, Barockviola, Sologesang und Violin- bzw. Gesangspädagogik bei Bruno Steinschaden, Ernst Kovacic, Michi Gaigg, Sebastian Vittucci, Uwe Theimer und KS Robert Holl. 2006 bzw. 2007 schloss er seine Studien mit dem Magister artium und dem Master of Arts ab. Markus Miesenberger absolvierte zahlreiche Violin- und Kammermusikabende in weiten Teilen Österreichs, in Italien und Deutschland. Seit Sommer 2002 ist Markus Miesenberger Mitglied beim Barockmusikensemble „Ars Antiqua Austria“ und gastierte bei Barockfestivals in Frankreich, Spanien, Deutschland, Belgien und der Schweiz, im Wiener Konzerthaus, bei den Salzburger Festspielen, bei den Brühler Schlosskonzerten und beim Festival „Fiori musicali“ in St. Florian; zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Als Sänger gastiert der Tenor regelmäßig bei Festivals in ganz Österreich, u.a. im Wiener Konzerthaus, bei den Styriarte, im Stephaniensaal/Graz, beim Carinthischen Sommer in Ossiach, beim Festival „Toujours Mozart“ in der Salzburger Residenz und im Palais Schwarzenberg in Wien und in den großen Stiftskirchen Österreichs. Opernengagements führen den Tenor u.a. zur Wiener Taschenoper ins Wiener Museumsquartier und zu den Tiroler Festspielen, ins Schlosstheater Schönbrunn und in der Spielzeit 2008/2009 ans Linzer Landestheater.